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Fulminante Premiere für den Master-Infotalk!

[29|10|2013]

Volles Haus mit interessierten Studierenden aller Jahrgangsstufen und begeisterten Firmenvertretern - so startete am 10. Oktober um 18 Uhr der 1. Master-Infotalk.


Der amtierende Dekan, Prof. Dr. Rolf Klauer eröffnete in lockerem Stil mit der Moderatorin Prof. Dr. Sabine Kirschenbauer die Auftaktveranstaltung. Besonders gespannt hörten die Gäste der Entstehungsgeschichte des Masters zu: "Wir wollten dem Markttrend folgen, die einzelnen Wissenschaften werden doch immer fachübergreifender und die Unternehmen suchen interdisziplinär ausgebildete Experten" erläuterte der Dekan, "und so entstand der einzigartige Master, der in allen drei Disziplinen unserer Fakultät - Kartographie, angewandte Geodäsie und Geotelematik - ausbildet."


"Über unseren noch jungen Masterstudiengang Geomatik möchten wir umfassend und unterhaltsam informieren, um viele Studierende und Interessierte für diesen in Deutschland einzigartigen Studiengang zu gewinnen." sagt Prof. Dr. Peter Kammerer, Studiengangsleiter des Masters begeistert. Und das tat er dann auch selbst fundiert und anschaulich auf der kleinen Talkbühne. "Man kann aus dem disziplinumspannenden Angebot seinen eigenen Schwerpunkt wählen", so erläutert er anhand der Modulübersicht. Einsteigen kann man in den Masterstudiengang im Sommer- und Wintersemester. Und Sie können bei uns auch berufsbegleitend studieren, was bereits Masterstudierende, die nach dem Bachelorabschluss zunächst ins Berufsleben wechselten, nutzen.


Authentisch, informativ und ebenso unterhaltsam berichteten einige Masterstudierende der ersten Masterstudiengruppe über die fachlich breit angelegten Projekte und Module - von der Kartographie über Geodäsie bis zur Geotelematik. HTML5, das war Masterstudent Michael Pichlmeier im wahrsten Sinne des Wortes auf die Stirn geschrieben (siehe Foto). Er zeigte dem begeisterten Publikum anhand seines Demographischen Portals, welches im Rahmen einer Projektarbeit entstanden ist, wie man als Kartograph heute mit HTML 5 Bevölkerungsdaten interaktiv visualisieren kann. - "Ich habe nach meinem Bachelorabschluss in Kartographie drei Jahre gearbeitet. Dann entschied ich mich für den Master, berichtete die Masterstudentin Viktoria Peller, "ich wollte noch bessere Berufschancen haben. Ein wenig "Angst" hatte ich vor den "Mathefächern", aber ich kam super zurecht. Die Dozenten gehen sehr gut auf uns ein." Und Adrian Rauth ließ auf der Leinwand nochmals die Drone fliegen, mit der er im Rahmen eines Projektes mit unserem Kooperationspartner, der KU Eichstätt Daten aufnahm und anschließend modellierte. Begeistert erzählte Nils Neumann von "Vermessungsabenteuern". Da bekam auch der sonst eher mathematikscheue Kartograph spontan Lust auf Vermessung.


Unsere drei namhaften Firmenvertreter waren sich vor allem in einem Punkt einig: Die Wirtschaft sucht starke Persönlichkeiten mit interdisziplinärem Fachwissen. Und genau dahingehend ist der Master Geomatik ausgerichtet.


Dr. Horst Harbauer, Senior Vice President der Firma Intergraph zeichnete auch seinen eigenen Weg nach und gab den interessiert lauschenden Studierenden mit auf den Weg, dass neben exzellenten Fachkenntnissen heute die so genannten Softskills, die persönlichen Eigenschaften gleichsam bedeutend sind und über den Weg entscheiden.


Grischa Gundelsweiler, Vertriebsleiter Bildung & Forschung der Esri Deustchland GmbH, gewährte einen Einblick in die Personalwelt Esris: "Aus allen Fachbereichen kommen Experten zu uns. Entscheidend bei der Einstellung seien Flexibilität und Kreativität." Und um einen noch tieferen Einblick zu erhalten, lud Esri 20 Studierende zur bevorstehenden Esri-Conference ein. Diese Einladung hob die Stimmung nochmals, und unsere Studierenden sind in diesen Tagen interessiert und gespannt zur Messe München gefahren.


Wie praxisnah wir im Master Geomatik ausbilden, davon berichtete auch Johann Ellmayer, Leiter des Katastrophenmanagements im Bayerischen Staatsministerium des Innern. Ellmayer selbst lehrt im Master und hat gemeinsam mit Studierenden neue Ansätze im Bereich Katastrophenmanagement entwickelt. "Diese phantastischen Ideen und Ergebnisse konnten wir tatsächlich bei uns in die Prozesse implementieren. Das war auch eine große Anerkennung für die Studierenden."

 

Bildergalerie

Nach der 80-minütigen Talkrunde öffnete die Fachschaftsbar und Leischnig's Cappuccinobar. Firmengäste, Studierende, Mitarbeiter und Dozenten - eine phantastische Stimmung herrschte in der Talklounge (eigentlich Hörsaal 21) bis zum Ende, das durch den verständnisvollen Wachdienst eingeläutet wurde.


An dieser Stelle sei nochmals allen Talkgästen und den Besuchern gedankt. Der Fachschaft für Ihre großartige Zuarbeit und Ihren begeisterten Einsatz sowie Leischnig's Cappuccinobar: SIE haben dafür gesorgt, dass die Idee, aus dem Master-Infotalk auch einen bunten Marktplatz werden zu lassen, schon gleich bei der ersten Veranstaltung lebendig wurde.


Ein Dank an Wolfgang Ruhhammer und seinem Team sowie allen Kollegen/innen, die zu dieser erfolgreichen Veranstaltung beigetragen haben.


Für seine engagierte Unterstützung und die wertvollen Zuarbeiten während der gesamten Organisation danken wir besonders Kurt Lehr.



Wir freuen uns auf die nächste Veranstaltung im April!


Sabine Kirschenbauer

Peter Kammerer