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Vermessung eines Kieswerks aus der Luft mit Kameras und Laserscanner

[26|10|2021]

Labor für Photogrammnetrie und Fernerkundung demonstriert das Potenzial der drohnenbasierten Geodatenerfassung.


Im Vertiefungskurs „UAV-Photogrammetrie und -Laserscanning“ konnte während einer Livedemo im Kieswerk Glück (Planegg) das Potenzial einer drohnenbasierten Vermessung mit Hilfe von Kameras und einem Laserscanner demonstriert werden. Mit Unterstützung von Firmenchef Joachim Schlechtriem von DroneIT wurden zunächst Bildaufnahmen mit einer RGB-Kamera (SonyAlpha6000) und zwei Multispektralkameras (RedEdge MX) gemacht. Anschließend wurde das gleiche Areal noch mit einem Laserscanner miniVUX UAV-1 des Labors abgetastet. Professor Peter Krzystek, Dipl. Ing. Wolfgang Stößel und Laboringenieur Dipl. Ing. (FH) Jörg Heblinski wiesen zuvor die Studierenden in die praktische Handhabung der High-Tech Instrumente und der Software ein. Die für die Geoerefenzierung notwendigen Passpunkte wurden von den Studierenden mittels GNSS eingemessen. Prof. Krzystek wies darauf hin, dass neue Methoden aus der Computer Vision die Photogrammetrie revolutioniert haben, so dass man in kürzester Zeit Objekte dreidimensional rekonstruieren kann. Das Laserscanning eignet sich vor allem für die Vegetationskartierung, da die Laserstrahlen die Vegetation teilweise durchdringen. Professor Krzystek bedankte sich bei Herrn Schlechtriem für die professionelle Durchführung der Drohnenbefliegung. „Solche Praxisbeispiele sind für unsere Studierenden sehr wichtig. Wir freuen uns auf eine weitere Zusammenarbeit, zum Beispiel bei Bachelor- und Masterarbeiten oder Forschungsvorhaben“, so Krzystek.