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Exkursion auf die Zugspitze

Gruppenfoto auf dem Gletscher. Foto: Andreas Frey
Gruppenfoto auf dem Gletscher. Foto: Andreas Frey

[05|08|2021]

Zwanzig Studierende des Studiengangs Kartographie|Geomedientechnik auf Deutschlands höchstem Berg.


Mit Zug und Zahnradbahn ging es am 30.07. von München zum Gletscherbahnhof Zugspitzplatt auf 2588 m Meereshöhe. Erster Programmpunkt war eine beeindruckende Führung durch die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus, wo Forscherteams in so verschiedenen Bereichen wie Atmosphäre, Permafrost oder Höhenmedizin arbeiten.


Nach einer Mittagspause im Haus Sonnalpin, wo tatsächlich noch die Sonne schien, begaben wir uns nach einer kurzen geologischen Einführung zu Fuß oder per Zipfelbob zum Nördlichem Schneeferner, dem höchstgelegenen der drei Gletscher an der Zugspitze. Hier waren natürlich der aktuelle Gletscherschwund und die geomorphologische Wirkweise des Eises die dominierenden Themen. Das wechselhafte Wetter und die widrigen Bedingungen, die im Hochgebirge oft herrschen, wurden uns auf dem Gletscher mit einem Temperatursturz und einem kurzen Regenschauer veranschaulicht. In dieser Situation war es wichtig, sich innerlich warm zu halten.


Schließlich überwanden wir die letzten Höhenmeter mit der Gletscherbahn zur Gipfelterrasse, wo es inhaltlich um Gebirgsbildung und Bergstürze ging. Von dort hat man nämlich einen schönen Blick auf den Eibsee, der im Ablagerungsgebiet des größten Bergsturzes Deutschlands liegt. Von diesem buchstäblichen Höhepunkt auf fast 3000 Metern begaben wir uns auf die Heimreise und in die Semesterferien.


Wilfried Hagg und Sabine Kirschenbauer


Die „Schlüsselstelle“ auf dem Gletscher. Foto: Wilfried Hagg
Die „Schlüsselstelle“ auf dem Gletscher. Foto: Wilfried Hagg


Blick von der Gletscherbahn aufs Zuspitzplatt. Foto: Wilfried Hagg
Blick von der Gletscherbahn aufs Zuspitzplatt. Foto: Wilfried Hagg


Blick auf den Eibsee. Foto: Wilfried Hagg
Blick auf den Eibsee. Foto: Wilfried Hagg