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Veröffentlichung zum Reverse Engineering eines historischen Reisebusses

Punktwolke eingefärbt nach der Punktdichte und Filterung mittels Schwellwert (grau)
Punktwolke eingefärbt nach der Punktdichte und Filterung mittels Schwellwert (grau)

[02|06|2021]

Von der Punktwolke bis zur Flächenrückführung und wie die Ergebnisse weitergenutzt werden.


In der aktuellen Ausgabe des VDVmagazins 03/2021 ist ein Artikel aus der Fakultät zu lesen (Schütz, E.; Dobler, T.; Ullrich, R.), welcher sich mit dem Reverse Engineering eines historischen Reisebusses mittels Laserscanning beschäftigt.


Das Reverse Engineering ist in der heutigen Zeit speziell im Maschinen- und Anlagenbau ein nicht wegzudenkender Prozess. Aus geodätischer Sicht sind viele der dargestellten Arbeitsschritte zur Digitalisierung eines Produkts Bestandteil des Studiums, auch wenn sie nicht direkt Bezug auf den Bereich der Industrievermessung nehmen. Im Beitrag wurde die Datengrundlage und ein möglicher Weg zur Prozessierung der Messdaten eines Oldtimerbusses aufgezeigt, welcher in der Lehre (auch ohne die praktischen Messungen) abgebildet werden kann. Damit ebenso praxisnah demonstriert werden kann, welchen Nutzen solche Modelle haben, werden die Daten interdisziplinär weitergenutzt.


An der Fakultät für Maschinenbau, Fahrzeug- und Flugzeugtechnik sollen die aus dem Fahrzeugscan abgeleitete Exterieurflächen innerhalb studentischer Projekte zur Konzeptentwicklung mechanischer Strukturen dienen. Dazu zählt die Rahmenstruktur des Stadtbusses in Stahl- und Aluminium-Profilbauweise.


Für die Unterstützung bei der Modellierung mit Autodesk Fusion 360 wird an dieser Stelle den Herren Carl Johann Giest, Simon Goldhofer und Andreas Häge der Dank ausgesprochen. Ein besonderer Dank geht an Herrn Josef Albrecht („Oldtimerbus Sonja", Aalen-Fachsenfeld), welcher die Örtlichkeiten sowie den Oldtimer zur Verfügung stellte