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Bestandsaufnahme im Rahmen einer Flächenwertermittlung mittels Drohnen

Drohne DJI Phantom IV ist startklar. Foto: Peter Krzystek
Drohne DJI Phantom IV ist startklar. Foto: Peter Krzystek

[13|04|2021]

Wie kann die Bestandsaufnahme in der Ländlichen Entwicklung bei einer Flächenwertermittlung durch Drohnen unterstützt werden?


Mit dieser spannenden Frage beschäftigt sich Johannes Bayer im Rahmen seiner Masterarbeit, die er unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Peter Krzystek an der Fakultät für Geoinformation anfertigt. Zu diesem Zweck fanden vor kurzem mehrere Drohnenflüge mit einer DJI Phantom IV in der Gemarkung Rötz (Oberpfalz) statt. Aus den Bilder werden mittels Photogrammetrie anschließend hochaufgelöste 3D-Punkwolken und Orthophotos generiert. Ziel ist es, alle Objekte in dem Testgebiet (z.B. Wege, Feldgrenzen, Gehölze, Biotope) mit Hilfe dieser Geodaten zu kartieren. „Die Photogrammetrie kann mit dieser neuen Technologie praktisch Sofortergebnisse erzielen. Was vor Jahren noch undenkbar erschien, haben Methoden der Computer Vision ermöglicht“, merkt Professor Krzystek an. „Spannend ist sicher die Frage, wie sich die photogrammetrische Kartierung mit den Resultaten einer konventionellen topographischen Aufnahme vergleichen lässt“, fügen Johannes Bayer und die Bauoberrätin Teresa Meyer vom ALE Oberpfalz (mit Sitz in Tirschenreuth) hinzu. Sein Kollege Dipl.Ing (FH) Georg Schamberger, der an der Fakultät für Geoinformation im Jahr 1987 seinen Abschluss als Vermessungsingenieur erhielt, und Drohnenpilot Tom Arnold unterstützen tatkräftig diese interessante Abschlussarbeit. Johannes Bayer hat ein duales Bachelorstudium an der HAW Würzburg erfolgreich angeschlossen und qualifiziert sich nun weiter an der Fakultät für Geoinformation im Masterstudium Geomatik.