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Fernerkundungsteam der Fakultät gelingt Veröffentlichung in Nature Communications

nature communications
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[16|12|2019]

Radar vision in the mapping of forest biodiversity from space


Einem Forscherteam des DFG Projekts „Ökologische Mechanismen bei der Veränderung von Diversität entlang von Landnutzungsgradienten in temperatenWäldern – vom Baum zur Waldlandschaft“ gelang kürzlich eine Publikation in der renommierten internationalen Zeitschrift Nature Communications, das einen Impact Factor von 11.88 besitzt.


Prof. Peter Krzystek, der mit seiner Mitarbeiterin Alla Serebryanyk für die Aufbereitung der Airborne Laserscanning (ALS) Daten zuständig war, sagt hierzu zusammenfassend:


Jüngste Fortschritte in der Fernerkundung liefern dringend benötigte räumlich-zeitliche Informationen zu Lebensraumstrukturen, die für den Erhalt der biologischen Vielfalt wichtig sind. In diesem Artikel wird das Potential des satellitengestützten Radarsystems Sentinel-1 untersucht, um die Biodiversität von zwölf Taxa in fünf gemäßigten Waldregionen in Mitteleuropa abzubilden. Es wird nachgewiesen, dass Radar die gleiche Sensitivität wie Airborne Laser Scanning (ALS) besitzt, um die Lebensraumstruktur in Waldstrukturen zu ermitteln. Die Modelle verschiedener Facetten der Artenvielfalt zeigen, dass Radar genauso gut funktioniert wie ALS. Der mittlere R2 über zwölf Taxa von ALS und Radar betragen 0,51 bzw. 0,57 für die ersten nichtmetrischen mehrdimensionalen Skalierungsachsen, die die Mengenzusammensetzung darstellen. Es wird weiterhin die vielversprechende Vorhersagbarkeit von radarbasierten Daten über eine externe Validierung der Artenzusammensetzung von Vögeln und Saproxylkäfern nachgewiesen. Die Einrichtung einer neuen flächendeckenden Überwachung der biologischen Vielfalt durch Fernerkundung erfordert die Kopplung von Radardaten an geschichtete und standardisierte erfasste Daten von lokalen Arten.


Der Artikel ist unter https://www.nature.com/articles/s41467-019-12737-x.pdf online verfügbar.