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Herzlich willkommen!

Prof. Dr. Robin Ullrich
Prof. Dr. Robin Ullrich

[19|01|2018]

Wir begrüßen Prof. Dr. Ullrich an unserer Fakultät und wünschen ihm viel Erfolg bei seinen neuen Aufgaben.


Prof. Dr. Robin Ullrich stellt sich vor:


Meine Fachgebiete:

Ingenieurgeodäse, Industrievermessung, Geodätische Sensoren, Objektorientierte Programmierung


Was ich mitbringe

  • Eine Promotion am Geodätischen Institut der TU Dresden als externer Doktorand mit dem Thema der Dissertation: "Verfahren zur Punktidentifizierung bei der Qualitätskontrolle im Maschinenbau unter Verwendung von Polarmesssystemen".
  • Berufserfahrung bei der A.S.T. GmbH, Dresden als Projektleiter im Bereich Industrievermessung, speziell hinsichtlich der Qualitätssicherung schienengebundener Fahrzeuge.
  • Forschungserfahrung am Geodätischen Institut der TU Dresden als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im ZIM-Projekt "Hochfrequentes Neigungsmonitoring mit Distanzsensoren":
  • Ein Studium der Geodäsie/Geomatik an der TU Dresden und Newcastle University (UK) mit der Abschlussarbeit "Refraktion und Szintillation beim Geometrischen Alignement".


Meine Motivation:

Dazu eine kleine Anekdote:

Nach den Geschehnissen in Paris wurden die Sicherheitsvorkehrungen an öffentlichen Plätzen auch in Deutschland erhöht. Ein Aluminiumkoffer, in dem ich einen Neigungssensor und diverse Kabel untergebracht hatte, fällt unter diesen Gegebenheiten natürlich besonders auf. So war die Kontrolle des Koffers durch das Sicherheitspersonal nur eine Frage der Zeit.

Nachdem ich den Koffer geöffnet und einige Einzelheiten zum Neigungssensor erklärt hatte, dachte ich, das Gespräch bereits in Richtung meines Berufsbildes gelenkt zu haben. Dazu passte auch die Frage meines Gegenübers:

„Und Sie sind?“

In voller Überzeugung antwortete ich: „Geodät!“

worauf er erwiderte: „Und Ihr Vorname?“.

Obwohl die Vorstellung einer Geodäten-Familie zwar einen gewissen Charme aufweist, war ich doch etwas verdutzt. Ich klärte den Sachverhalt natürlich auf und stellte nicht zum ersten Mal fest, dass der Geodät als solcher in vielen Köpfen sinnbildlich eine Warnweste trägt und am Straßenrand vorzufinden ist.

Umso interessierter sind die Menschen dann jedoch, wenn man umreißt, was Geodäten leisten; geodätische Applikation werden tief unter der Erdoberfläche z. B. bei Tunnelvortrieben eingesetzt oder steuern Satelliten weit über der Erdoberfläche. Selbst Präzisionsmessungen in kleinen Maschinenbaubetrieben der sächsischen Provinz gehören genauso zu den Aufgaben eines Geodäten wie Altimetermessungen in der Antarktis. Eine gewisse Verwunderung bzgl. des Facettenreichtums bleibt oft nicht aus…

Ich wünsche mir, dass genau dieses facettenreiche Bild der Geodäsie den Platz der „sinnbildlichen Warnweste“ in der Öffentlichkeit einnimmt. Persönlich freue ich mich auf diese anspruchsvolle Aufgabe und hoffe, gemeinsam mit den Studierenden sowie Kolleginnen und Kollegen einen Beitrag zur Umsetzung des Vorhabens leisten zu können.


Ihr Prof. Dr.-Ing. Robin Ullrich